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Challenge - 1 Woche ohne tierische Produkte! JA - das geht! Einstieg in die pflanzliche Ernährung



Einkaufen, kochen, auswärts essen - der Einstieg in die vegane Ernährung kann mühsam erscheinen. Mit den richtigen Tipps und Tricks kannst du dich auf eine spannende und lernreiche Herausforderung freuen! Versuche es selber und lasse mich wissen, was du für Erfahrungen machst. Abonniere meinen Blog vita-leben.ch und du bekommst eine Woche lang Rezepte und Tipps, die den Einstieg ins vegane Leben vereinfachen.

Ob du danach weitermachen willst, bleibt natürlich dir überlassen. Damit du gut durch die Woche kommst, habe ich viel Wissen und einige leckere Rezepte für 1 Woche ohne tierische Produkte für dich zusammengetragen.


Warum ausgerechnet vegan? Die wichtigsten Gründe für die vegane Ernährung


Die Umwelt: Klimawandel, Ressourcenverschwendung, Monokultur, Waldrodung, Verschmutzung von Wasser, Luft und Böden und das Artensterben: Hauptursache all dieser Probleme ist die Produktion tierischer Lebensmittel. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden beispielsweise rund 400 Liter Wasser verbraucht. Auf den direkten Bedarf des Tieres fällt dabei nur etwa 1%, 98% des Wassers wird benötigt für die Herstellung des Futtermittels. Tierfutter aus Soja und Getreide wird meist im Süden hergestellt. Damit verknappt sich das Trinkwasser weiter dort, wo es am meisten gebraucht wird.

Zudem wird viel Energie verbraucht: Ein Grossteil aller weltweiten Treibhausgasemissionen stammt aus der Haltung und Verarbeitung von Tieren.


Die Gesundheit: Neben ethischen Gründen spielen auch gesundheitliche Aspekte auf dem Weg hin zu einer veganen Ernährung eine Rolle. Es ist unterdessen erwiesen, dass sich eine rein pflanzliche Ernährung positiv auf die Gesundheit auswirkt. Viele Krankheiten wie erhöhtes Cholesterin, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck u.v.m. werden auf den Konsum tierischer Produkte zurückgeführt. Gesättigte Fettsäuren, die in Milch-, Eier- und Fleischprodukten enthalten sind, lassen den Cholesterinspiegel ansteigen und liefern dem Körper im Gegensatz zu ungesättigten Fettsäuren kaum wichtige Nährstoffe. Ebenso bedenklich ist der hohe Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung, der die Ausbreitung multiresistenter Keime begünstigt. In der Schweiz sterben jährlich tausende Menschen an Infektionen mit solchen Bakterien.


Die Tierhaltung: Oftmals entscheiden sich Menschen aus ethischen Gründen für eine Ernährung ohne Tierprodukte. Neben der Tötung von Tieren spielen die Haltung und die genetische Modifikation eine bedeutende Rolle. Damit Milchkühe ständig gemolken werden können, werden sie in künstlichen Dauerschwangerschaften gehalten. Die Kälber werden direkt nach der Geburt von der Mutter getrennt, damit sie keine Bindung aufbauen können. Männliche Kälber werden dann im Alter von 3-6 Monaten geschlachtet, weibliche Nachkommen dürfen auf eine Karriere als Milchkuh blicken. Hühner leben dicht gedrängt auf kleinstem Raum und können nur mit grossen Mengen an Medikamenten überhaupt am Leben gehalten werden. Die männlichen Küken werden direkt nach der Geburt getötet, weil sie keinen Nutzen bringen. Das geschieht auch in der Produktion von "Bio"-Eiern. Laut Kassensturz findet sich zudem auf fast allen Schweizer Poulets antibiotikaresistente Bakterien - mmh!

Gut verborgen vor der Öffentlichkeit leben in der Schweiz 1,3 Millionen Schweine. Die meisten von ihnen sehen nie das Tageslicht, sie leben in engen Betonbuchten in ihren Exkrementen. Nutztiere erreichen im Schnitt nur 5% ihrer natürlichen Lebenserwartung. In der Schweiz werden jährlich 55 Millionen Nutztiere geschlachtet, die Konsumenten bekommen davon selbstverständlich nichts mit.


Die Armut: Weltweit landen ein Drittel der gesamten Getreideernte und 85% der Sojaernte im Futtertrog von Nutztieren. Dadurch verknappt sich die Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser für Menschen, die es dringend benötigen.

Die vegane Ernährungsweise bekämpft somit auch den Welthunger. Es zeigt sich an unzähligen Beispielen, dass menschliches Leid und Tierleid eng verknüpft sind und sich gegenseitig verstärken.


Die Pandemie: COVID-19 hat unser aller Leben verändert. Über die Gründe, weshalb wir mit einer solchen Pandemie zu kämpfen haben, wird leider kaum gesprochen. Wie andere Zoonosen (SARS, MERS, Vogel- und Schweinegrippe u.a.) ist auch das Coronavirus aus dem Tierreich auf den Menschen übergesprungen. Die Mutation und Übertragung von Viren wird möglich durch die stete Verdrängung von Wildtieren aus ihren natürlichen Lebensräumen. Die Massentierhaltung ist eine ideale Brutstätte für neuartige Pathogene. So sind nachweislich die meisten der bisherigen Zoonosen in europäischen und nordamerikanischen Schlachthäusern entstanden, und nicht etwa in China. Hier findest Du einen klugen Essay mit ausführlichen Informationen zu diesem Thema.


Gute Gründe, oder? Dann hast du NICHTS zu verlieren und kannst vegan durchstarten!

Abonniere mein Blog auf vita-leben.ch und du bekommst eine Woche lang Rezepte und Tipps, die dir den Einstieg vereinfachen.


Start der Vegan Challenge ist am 18.01.2021


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Hier gibt es inspirierende Rezepte: https://www.vita-leben.ch/blog-rezepte



VIEL SPASS und en Guete wünscht


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